Der Berater sagt in eigenen Worten, was sein Kunde braucht. Capvise berechnet daraus einen Anlagevorschlag — und legt jeden Schritt offen, der dorthin führt. Für den Kunden wie für die Aufsicht.
Er beschreibt das Anliegen so, wie er es hört — ohne sich durch Eingabemasken zu klicken. Wo etwas fehlt, fragt Capvise nach, statt es anzunehmen.
Aus dem Gesagten wird ein prüfbares Bild des Kunden: Ziele, Fristen, Risikobereitschaft, Grenzen. Daraus berechnet ein etabliertes Optimierungsverfahren den Vorschlag — innerhalb des Produktuniversums und der Vorgaben des Hauses.
Jede Gewichtung führt ihre Herleitung mit. In Klartext für den Kunden, nachprüfbar für die Revision.
„Dass KI in die Beratung kommt, steht nicht mehr zur Debatte. Offen ist nur, wer sie zuerst so einsetzt, dass sie vor der Aufsicht besteht.“
Ein Sprachmodell, das über Geldanlage spricht, ist noch keine Beratungssoftware. Der Unterschied liegt zwischen Frage und Antwort.
Das Sprachmodell verwandelt das Gespräch in überprüfbare Größen. Die Allokation berechnet ein etabliertes finanzmathematisches Verfahren. Kein Vorschlag entsteht dadurch, dass ein Modell ihn plausibel formuliert.
Vor jedem Ergebnis liegt eine mehrstufige Prüfkette: Ist die Anfrage seriös beantwortbar? Verträgt sich der Vorschlag mit Anlegerprofil, Zielmarkt und Hausmeinung? Deckt sich die Begründung mit dem, was gerechnet wurde? Was das nicht besteht, wird nicht ausgegeben.
Die Herleitung ist kein nachträglich erzeugter Begründungstext. Sie ist das Ergebnis selbst: Jede Gewichtung führt auf eine Annahme zurück, jede Annahme auf einen Satz aus dem Gespräch.
Anlageberatung ist einer der am dichtesten regulierten Prozesse im Bankgeschäft. Wer dort KI einsetzen will, kann Compliance nicht am Ende dazustellen. Wir entwickeln Capvise entlang von MiFID II, WAG 2018 und EU AI Act — und machen gegenüber dem Kunden kenntlich, dass KI im Spiel ist.
Die Rollen bleiben, wie sie sind: Kundenbeziehung, Entscheidung und Verantwortung liegen bei der Bank und ihrem Berater. Wir liefern die Grundlage.
In zehn Jahren wird niemand mehr verstehen, warum guter Rat vom Depotwert abhing.
Dass fundierte Beratung erst ab einer bestimmten Vermögensgröße angeboten wird, ist keine Haltung. Es ist eine Rechnung: Ein sauber hergeleiteter Vorschlag kostet Tage. Wir bringen ihn auf Sekunden — und damit fällt die Schwelle.
Was heute Private Banking heißt, wird zu dem, was jeder Kunde einer Bank selbstverständlich bekommt. Und Beratungsqualität wird zum ersten Mal messbar: Jeder Vorschlag führt seine Begründung mit, jede Bank kann ihre Hausmeinung nicht nur formulieren, sondern nachweisen.
Der Vorsprung entsteht jetzt: Wer früh dabei ist, formt die Lösung nach den eigenen Prozessen, statt sie später an fremde anzupassen. Für die erste Pilotphase arbeiten wir mit einer Handvoll Häuser. Wenn Ihres dazugehören soll, sprechen wir.
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